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atelier25



Wie alles anfing….

Doris Rieder Hoffmann und Steffen Müller-Wöhr kannten sich bereits vom Studium und beschlossen im Juni 1996, gemeinsam nach einem Atelier auf die Suche zu gehen. Sie besichtigten auch das Hinterhaus in der Schleißheimerstrasse 25.


 

 

 

 

Geschichte des Ateliers

Seinen Namen hat das Atelier25 durch seine Adresse in der Schleißheimerstrasse 25 erhalten. Das erste Atelier in diesen Räumen ist jedoch bereits fast 90 Jahre früher entstanden. 1879 wurde das Rückgebäude, in dem sich das heutige Atelier25 befindet, errichtet.

1888 richtete sich der damalige Besitzer des gesamten Anwesens, ein Italiener namens Johann Rappa, in diesem Hinterhaus ein eigenes Atelier ein. Rappa ist im Münchner Jahrbuchkalender von 1900 als Bildhauer und königlicher Hofstuckateur aufgeführt und war, wie spätere Unterlagen zeigen, sogar international angesehen. Er beteiligte sich seinerzeit an kunstgewerblichen Ausstellungen in München, Chicago und Paris. In dem renovierten Rückgebäude entstanden ein Requisitenkeller, ein Arbeitssaal und ein Modellsaal. Als Johann Rappa 1908 wieder nach Italien zog, übernahm sein Neffe Carl das Stuckateurgeschäft und führte es alleine weiter. Auch dessen Sohn Max begann eine Karriere als Bildhauer.

1934 wurde das gesamte Anwesen verkauft.
Das Atelier25 zog 1996 in die Räume ein, die schon vielen früheren Künstlern als Schaffensstätte gedient hatte.

Das Atelier bis 2007

Mittlerweile erhalten die Künstler im Atelier25 Kulturförderung von der Stadt München. Die Förderung wurde 1996 beantragt und 2001 schließlich bewilligt.
Schon seit einigen Jahren findet einmal pro Jahr eine Gemeinschaftsausstellung im Atelier statt, auf der Arbeiten aller Künstler zu sehen sind.
2001 wurde die Idee ins Leben gerufen, für die Gemeinschaftsausstellung auch eine Gemeinschaftsarbeit zu realisieren.
So entstand das erste gemeinsame Projekt " Stille Post".
Der erste Künstler erstellt zu einem Begriff eine Arbeit und reicht sie anschließend an den nächsten Künstler weiter. Dieser sieht nur die Arbeit seines Vorgängers und muss dieses Werk für seine eigene Arbeit interpretieren. Heraus kam dabei eine Sammlung von Objekten - jedes einzelne ein Kunstwerk, alle zusammen eine Einheit.